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Lisa Müller

Lisa Müller

Institut für Psychologie - Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie

Engelbergerstraße 41
79085 Freiburg
Raum 2024
Tel: +49 761 203-3050
lisa.mueller@sfb1015.uni-freiburg.de

 Doktorandin im Teilprojekt G5
"Muße in Krankheitszeiten – Freiraum und Neuorientierung angesichts von Verzicht und Verlust"


Wissenschaftlicher Lebenslauf

  • Seit März 2017: wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1015 „Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken“. Promotion im Rahmen des Teilprojekts G5 „Muße in Krankheitszeiten – Freiräume und Neuorientierung angesichts von Verzicht und Verlust“ bei Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel und Prof. Dr. Gabriele Lucius-Hoene
  • 2015-2017: Schulbegleitung für Jugendliche mit einer Diagnose im Autismus-Spektrum
  • 08/2014: Praktikum im Klinikum Esslingen in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie für Jugendliche und Jungerwachsene
  • 2013–2015: Studentische Hilfskraft am Freiburger Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (FAKiP)
  • 2013-2015: Master Klinische Psychologie, Neuro- und Rehabilitationswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 02/2012-08/2012: Auslandssemester an der Universität Sevilla, Spanien
  • 10/2011-02/2012: Praktikum im Asklepios Westklinikum Hamburg in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie für Jugendliche und Jungerwachsene
  • 2009-2013: Studium der Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
     

Dissertationsprojekt

"Die sprachliche Gestaltung von Mußeräumen in autobiographischen Narrativen chronisch erkrankter Menschen - Eine qualitative Analyse"

Muße ist durch den Sonderforschungsbereich 1015 „Muße. Konzepte, Räume, Figuren“ bestimmt durch die individuelle und gesellschaftliche Erwartung einer besonders wertvollen Ausfüllung der Zeit. Im Teilprojekt G5 „Muße in Krankheitszeiten – Freiraum und Neuorientierung angesichts von Verzicht und Verlust“ soll der Frage nachgegangen werden, ob sich krankheitsbedingt entstandene Leerräume in Freiräume der Muße umwandeln lassen. Analysiert werden sollen die Auseinandersetzungen mit Muße- oder Nicht-Mußeräumen und die dabei auftretenden Ambivalenzen und Kontroversen im Kontext von belastenden Erkrankungen.
Für eine Sekundäranalyse steht ein Datenkorpus von über 300 qualitativen Interviews mit Betroffenen unterschiedlicher chronischer Erkrankungen zur Verfügung. Die Daten stammen aus dem Projekt Krankheitserfahrungen.de (DIPEx Germany) und werden mit Grounded Theory, Konversationsanalyse und Narrationsanalyse ausgewertet.

   Publikationen

  • Müller, L. (2020). „Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen“ – Die Aushandlung von Identität, innerer Haltung und Selbstbestimmung in Krankheitserzählungen chronisch erkrankter Menschen. In: Letizia Dieckmann/Julian Menninger/Michael Navratil (Hg.): Gesundheit erzählen. Ästhetik, Performanz und Ideologie seit 1800 (Narratologia), Berlin/Boston.
  • Bengel, J. & Müller, L. (2018). Chronische Krankheit: Erzwungener Freiraum und Pflicht zur Neuorienterung? In: Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehabilitation (HRsg.), Körper und Psyche - (nur) gemeinsam stark (S. 12-23). Berlin: Deutscher Psychologen-Verlag.

   Vorträge

  • "'I used the Time to contemplate about me, my Life, about how to live on' - Illustrations of Otium in Illness Narratives", Vortrag auf der ersten Konferenz der Association of European Qualitative Researchers in Psychology (EQUiP), Thessaloniki, Griechenland, 16.-19. Juni 2021
  • "Otium in Times of Illness and Loss - A qualitative Analysis of Narrative Interviews", Posterpräsentation auf der achten Konferenz für Qualitative Research on Mental Health (QRMH), Valletta, Malta, 17.-19. September 2020
  • „Muße in Krankheitszeiten: Welche Rolle spielt Muße bei der Selbstregulation chronischer Krankheiten im Alltag?“, Vortrag auf der Tagung „Verkörperte Muße. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Körper, Leib und Muße“ (gemeinsam mit Manuela Glattacker), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 15. Oktober 2019
  • "On Illness Narratives and Otium: Conceptual Thoughts", Vortrag im Rahmen des IGK-Workshops "Otium and Narration", Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 13. November 2018
  • "Chronische Krankheit: Erzwungener Freiraum und Pflicht zur Neuorientierung?", Vortrag bei der 37. Jahrestagung Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehablitation, Berlin-Erkner, 03. November 2018
  • "'Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen' - Verlustverarbeitung, Neurorientierung und Muße-Erfahrungen in Zeiten chronischer Krankheit", Vortrag im Rahmen der Tagung "Gesundheit erzählen. Ästhetik, Performanz und Ideologie seit 1800", Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 26. Oktober 2018
  • "Muße in Krankheitszeiten - theoretische und methodische Überlegungen", Vortrag im Rahmen der Forschungskonferenz der Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie, Institut für Psychologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 12. Juli 2017

    Lehre

  • SoSe 2020: Seminar "Datenerhebung" (Master)
  • Kontinuierliche Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten, Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie der Universität Freiburg
  • WiSe 2017/18: Betreuung empirisch-experimentelles Praktikum (4. Semester), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

   Tagungs- und Organisationstätigkeiten

  • Organisation des Workshops "Muße und Erzählen" im Rahmen des integrierten Graduiertenkollegs im SFB 1015 Muße, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 13.-14. Dezember 2018