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Andreas Kirchner, Ph.D.

Kirchner_Andreas

Arbeitsbereich Alte Kirchengeschichte

erste Förderphase:
Doktorand (1/2013-12/2016)

im Teilprojekt A2
„Muße als Lebensform in der Spätantike: Theoría und monastische Tradition“


zweite Förderphase:
Post-Doktorand
im Teilprojekt G1
"Muße“ – Ein ost-westlicher Kulturtransfer. Transformationen von Askese und Mönchtum im Nahen Osten"


Postdoc-Projekt (seit 2017)

Das Projekt widmet sich der Frage der Entwicklung von Muße-Formen und Askese-Vorstellungen im Nahen Osten der Spätantike. Die unterschiedlichen Einflüsse verschiedener Religionen sollen festgestellt und verschiedene Muße-Formen herausgearbeitet werden.


Dissertationsprojekt (2013-2016)

„‚Muße‘ und Theoria in der Spätantike. Eine Analyse der pagan-neuplatonischen Konzeption sowie der christlich-theologischen Adaption.“

Das Dissertationsprojekt untersuchte, ausgehend von einer näheren Bestimmung der Scholê und der Theoría in der Politik, der Nikomachischen Ethik und der Metaphysik des Aristoteles, die spätantiken Traditionen von Muße zunächst im paganen Neuplatonismus. Dazu wurden vor allem die relevanten Enneaden Plotins eingehend analysiert und darüber hinaus wurden auch einzelne Werke des Porphyrios und des Iamblich exemplarisch betrachtet. In einem zweiten Schritt wurden die weitere Rezeption und die Entwicklung der Konzepte der Theoría und der Scholê im christlichen Denken jener Zeit untersucht und in ihrem Zusammenhang erarbeitet. Hierzu wurde das Werk des Marius Victorinus, des Ambrosius von Mailand und besonders auch jenes des Augustinus ausführlich analysiert.

Die Dissertation wurde im August 2016 eingereicht, das Promotionsverfahren wurde im Juli 2017 abgeschlossen. Die Publikation erfolgte 2018.


Projektrelevante Publikationen

Publikationsliste