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Dr. Marion Mangelsdorf

Marion Mangelsdorf

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

SFB-Begleitforschung zu Fragen der Gender
Studies, Transdisziplinarität und Verkörperung

  

Rheinstr. 10 | 79104 Freiburg
+49 (0)761 203-67947

marion.mangelsdorf@sfb1015.uni-freiburg.de


Wissenschaftlicher Lebenslauf

  • seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 1015 Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken
  • seit 2010 laufendes Habilitationsprojekt zu verkörpertem Wissen
  • 2006 Promotion in Kultursoziologie „Wolfsprojektionen: Wer säugt wen? Von der Ankunft der Wölfe in der Technoscience“ bei Prof. Dr. Gerburg Treusch-Dieter, Freie Universität Berlin
  • 1998-2001 wissenschaftliche Hilfskraft, ab 2001 wissenschaftliche Angestellte am Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und seit 2015 Geschäftsführerin der Freiburger Gender Studies
  • 1993 Philosophische Diplomarbeit in Kunst-/Medienpädagogik „Wie vernünftig geht es in der Geschichte zu? Aspekte einer postmodernen Geschichtsmetaphysik“ bei Prof. Dr. Rainer Rotermundt, Fachhochschule Düsseldorf

 


SFB-Projekt

„Muße im transdisziplinären Dialog“ – eine Begleitforschung zu Fragen der Gender Studies, Transdisziplinarität und Verkörperung

In dieser Begleitforschung geht es darum, die Beschäftigung mit der Körperlichkeit der Muße durch Visualisierungsprozesse auch auf sinnliche Weise zur Diskussion zu stellen. Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf das im SFB bereits benannte Spannungsfeld zwischen der Erlebnisstruktur von Muße einerseits und andererseits ihrer gesellschaftlichen Einbindung. Ziel ist es, zum einen Querschnittsthemen, zum anderen Profillinien dieses Forschungsverbundes – wie sie sich während des Forschungsprozesses konkret durch gemeinsame Erfahrungen ausgestalten – zur Darstellung zu bringen. Hinsichtlich der Querschnittsthemen frage ich danach, wie methodische, theoretische Analogien und Differenzen erfahren werden. Hinsichtlich der Profillinien interessiere ich mich dafür, welche Formate, Diskurs-, ebenso wie Freiräume benötigt werden, um der Heterogenität, aber auch den Gemeinsamkeiten im Verbund Ausdruck zu verleihen. Zur Darstellung gebracht werden sollen Interferenzen und Interdependenzen, um sich der Prozesse im Verbund bewusster zu werden und Formen zu finden, diese zu kommunizieren. „Gender and Diversity“-Themen eignen sich in besonderer Weise, diese Fragen anzugehen, weil sie quer zu Teilprojekten und Arbeitsgruppen gemeinsame Diskussionsfelder eröffnen. Denn sie zielen auf intersektionale Fragen, wie sich Kategorisierungen nach Geschlecht, Ethnie, Schichtzugehörigkeit, Alter oder Befähigung strukturell auf sowohl epistemologische als auch methodologische Konzeptionen auswirken, – in diesem Fall auf das Verständnis und die Erfahrung von Muße. Entlang der Themenkomplexe der Arbeitsgruppen lässt sich bspw. fragen: Wie wirken sich welche Kategorisierungen auf die Leiblichkeit, Sinnlichkeit, Raumzeitlichkeit, auf Semantiken und soziale Dimensionen der Muße aus?