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Johannes Fendel

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Institut für Psychologie

Rheinstraße 10
79104 Freiburg
Tel: +49 761 203-67696
johannes.fendel@sfb1015.uni-freiburg.de

 Doktorand im Teilprojekt P3
"Muße im Krankenhaus? Eine achtsamkeitsbasierte Intervention bei AssistenzärztInnen"


Wissenschaftlicher Lebenslauf

  • 09/ 2019 Forschungsaufenthalt am Jesus College der Universität Oxford, GB
  • 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB1015 „Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken“. Promotion im Rahmen des Teilprojekts P3 „Muße im Krankenhaus? Eine achtsamkeitsbasierte Intervention bei AssistenzärztInnen“ bei PD Dr. Stefan Schmidt und Prof. Dr. Anja Göritz
  • 2017 Doktorand in der Abteilung Wirtschaftspsychologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 2017 Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten am Freiburger Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapie (FAVT)
  • 2015–2016 Wissenschaftliche Hilfskraft in der Abteilung Wirtschaftspsychologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 2014–2016 Master of Science im Fach Kognitionspsychologie, Lernen und Arbeiten an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 2013–2014 Studentische Hilfskraft im Fachbereich Bildungswissenschaften der Universität des Saarlandes
  • 2010–2014 Bachelor of Science im Fach Psychologie an der Universität des Saarlandes und der Université du Québec à Montréal, Kanada.
     

Dissertationsprojekt

„Muße im Krankenhaus? Eine achtsamkeitsbasierte Intervention bei AssistenzärztInnen“

Bei AssistenzärztInnen handelt es sich um eine stark belastete Berufsgruppe mit hohen Prävalenzen an Burnout, Depression, Suizid und Substanzmissbrauch. Ursachen hierfür sind, neben der hohen Arbeits- und Zeitintensität, u.a. mangelnde Selbstfürsorge und ein ausgeprägtes Leistungsdenken.

Ziel des Projektes ist es, AssistenzärztInnen zu befähigen, ihren besonderen beruflichen Herausforderungen selbstbestimmter und gelassener zu begegnen und die Wahrnehmung zeitlichen Drucks zu vermindern. Dies soll der ärztlichen Gesundheit und Berufszufriedenheit dienen, aber auch auf die Versorgungsqualität ausstrahlen.

Hierfür gelangt eine achtsamkeitsbasierte Intervention zum Einsatz, die um den Zielhorizont der Muße erweitert wird. Grundlage der Erweiterung ist die Erkenntnis, dass Achtsamkeitsprogramme, die sich einzig Stressreduktion und Leistungssteigerung verschreiben, lediglich der Selbstoptimierung dienen und dem Leistungsdenken verhaftet bleiben.

Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Website:

http://musse-durch-achtsamkeit.de/


Publikationen

  • Aeschbach, V., Fendel, J. C., Göritz, A. S. & Schmidt, S. (in Druck). A mindfulness-based program for residents - Study protocol of a randomized controlled trial. BMJ Open.
  • Fendel, J. C., Bürkle, J. J. & Göritz, A. S. (2019). Mindfulness-based interventions to reduce burnout and stress in physicians: a study protocol for a systematic review and meta-analysis BMJ Open, 0: e032295. DOI:10.1136/bmjopen-2019-032295
  • Fendel, J., Schmidt, S., Aeschbach, V. & Göritz, A. S. (2019). Achtsamkeit und Muße für ein gelingendes ärztliches Handeln. Zaenmagazin, 02/2019, 54-57.
  • Raspe, M., Vogelgesang, A., Fendel, J., Weiß, C., Schulte, K. & Rolling, T. (2018). Arbeits-und Weiterbildungsbedingungen deutscher Assistenzärztinnen und-ärzte in internistischer Weiterbildung: eine zweite bundesweite Befragung durch die Nachwuchsgruppen von DGIM und BDI. DMW-Deutsche Medizinische Wochenschrift, 143(07), e42-e50.

Lehre

  • regelmäßige Betreuung von Masterarbeiten des Instituts für Psychologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg